Das smarte Badezimmer

Der Funktionswandel des Badezimmers hin zu einem Funktions- und Erholungsraum hat zahlreiche gestalterische Mittel zum Vorschein gebracht. Heutzutage ist das Badezimmer nahezu der einzige Raum, in dem wir unsere Sinne verwöhnen können und zur Ruhe kommen.

Daher ist es nicht verwunderlich, dass Smart Home Elemente in immer größerem Umfang auch in unserem privatesten Raum integriert werden.

In anderen Bereichen des Hauses sind smarte Automatisierungsvorgänge bereits weit verbreitet. In vielen Wohnzimmern ist beispielsweise die zentrale Steuerung der Gebäudetechnik Standard. Schon von unterwegs aus werden durch persönliche Zeitprogramme die einzelnen Komponenten aufeinander abgestimmt. Die Heizung fährt schon mal hoch, das passende Lichtambiente stellt sich ein und beim Eintritt in das Haus wird die Musik für das Abendessen aktiviert.

Doch auch im Badezimmer erweisen sich die smarten Erweiterungsmöglichkeiten als vielfältig. So können Sie vorab die individuelle Wohlfühltemperatur unter der Dusche einstellen, smarte Spiegel informieren Sie morgens über die wichtigsten Nachrichten und den Wetterbericht, wobei berührungslose Armaturen Ihnen den alltäglichen Gang auf die Toilette erleichtern. Dabei kommen Sie nicht nur hygienischen Standards entgegen, sondern erhöhen auch den Komfort im Badezimmer. Energieeinsparungen als Resultat des angepassten Wasserverbrauches sind ein weiterer netter Nebeneffekt.

Wir geben Ihnen den Überblick über die Möglichkeiten eines modernen Badezimmers und stellen Ihnen einige Beispielprodukte vor:

Smarte Tools

  • Intelligente Wassermelder:

Als Sicherheitselement im Badezimmer kann der „Grohe Sense“ Wassersensor eingesetzt werden. Dieser misst die Feuchtigkeit und Raumtemperatur, wodurch undichte Stellen frühzeitig erkannt werden. Auf übermäßige Wasseransammlungen kann somit schnell reagiert werden, um größere Folgeschäden zu verhindern.

Neben Wasserschäden können auch Schimmelbildungen verhindert werden. Dabei werden Sie durch das Überschreiten eines festgelegten Grenzwertes nach einer bestimmten Zeit automatisch benachrichtigt. So können Sie handeln, noch bevor Schimmel überhaupt entstehen kann.

Über die „Grohe Ondus App“ werden Sie mobil über auftretende Unstimmigkeiten informiert. Dadurch können Sie undichten Stellen schnellstmöglich auf den Grund gehen.

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  • Smarter Spiegel

Starten Sie mit dem „smart mirror“ besser in den Tag. Den eigenen Interessen entsprechend erhalten Sie bereits beim Zähneputzen oder Rasieren nützliche Informationen für den weiteren Tagesverlauf erhalten.

Dabei stehen vielfältige Funktionen für die einzelnen Familienmitglieder zur Verfügung. So können relevante Daten, wie beispielsweise der Wetter- und Verkehrsbericht abgebildet werden. Bei entsprechender Anbindung kann der Spiegel zusätzlich als digitaler Terminkalender genutzt werden.

Auch hinsichtlich der Lichtverhältnisse verfügt der „smart mirror“ über eine große Vielfalt. Durch hochwertige LEDs können Sie die Helligkeit in fünf verschiedenen Stufen regulieren und somit für jede Tageszeit das passende Lichtambiente schaffen.

Aber auch die Unterhaltung  kommt nicht zu kurz. Via Bluetooth können Sie Ihr Handy mit dem Spiegel verbinden und jederzeit die persönlichen Lieblingssongs abspielen. Entertainment erreicht durch den „smart mirror“ ebenfalls eine neue Stufe.

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  • Smarte Dusche

Auch das alltägliche Duscherlebnis können Sie durch smarte Elemente vereinfachen und optimieren. Durch das „DTV prompt digital Showering System“ von Kohler heizen Sie die Wassertemperatur schon von unterwegs aus auf und der Wasserfluss beim shampoonieren wird automatisch pausiert.

Ihre Hände benötigen Sie dabei lediglich für das Halten der Duschbrause. Der Entspannung nach einem anstrengenden Arbeitstag steht somit nichts mehr im Weg.

Mithilfe gespeicherter Zeitprogramme setzten Sie sich unter der Dusche eine zeitliche Grenze, um den Wasserverbrauch zu reduzieren. Neben dem erhöhten Komfort senken Sie dadurch auch den Energieverbrauch für die Warmwasserbereitung.

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  • Smartes WC

Der routinemäßige Gang auf die Toilette wird durch das „AquaClean Dusch WC“ von Geberit zu einem echten Wohlfühlerlebnis. Dabei übernimmt die Whirlspray-Duschtechnologie gründlich, schonend und sparsam die Reinigung nach dem Toilettengang.

Weitere Features sorgen für zusätzlichen Komfort. So beseitigt die Geruchsabsaugung unangenehme Gerüche, wobei ein Warmluftföhn mit regulierbarer Temperatur dem Wohlergehen jedes Einzelnen entgegenkommt.

Das WC ist in zwei verschiedenen Ausrichtungen erhältlich, wobei die „Mera Comfort“ Variante über zusätzliche Funktionen verfügt.

Die Bedienung übernimmt die im Lieferumfang enthaltene Fernbedienung. Alternativ ist die Steuerung aber auch über ein separates Wandbedienpanel oder mobil per App möglich. Dabei lassen sich die persönlichen Einstellungen auch auf der App speichern. Die gespeicherten Daten können Sie dann beispielsweise für Reisen auf andere „Aqua Clean Mera“ übertragen.

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Berührungslose Armaturen  

Berührungslose Armaturen sind im öffentlichen Bereich bereits weit verbreitet. In Restaurantbädern wird der Wasserhahn meistens bereits durch eine Handbewegung aktiviert. Dadurch wird nicht nur der Komfort erhöht, sondern die berührungslose Aktivierung kommt auch den hygienischen Gegebenheiten im Badezimmer entgegen.

Doch die Technologie lässt sich nicht nur auf das Händewaschen übertragen.

Berührungslose Drückerplatten am WC bieten eine weitere Möglichkeit, um den alltäglichen Gang auf die Toilette zu vereinfachen. „Geberit“ bietet in diesem Zusammenhang in Ihrem Sortiment zahlreiche Betätigungsplatten für unterschiedliche Badsituationen.

So sind berührungslose Drückerplatten sowohl für die Betätigung von vorne als auch von oben erhältlich. Zusätzlich  stehen Fernbetätigungen zur Verfügung, welche im unmittelbaren Umkreis des WCs installiert werden.

Als Beispiel für die Betätigung von vorne ist die „Sigma80“ Drückerplatte hervorzuheben. Die WC-Spülung wird mit Annäherung der Hand an ein Lichtsignal berührungslos ausgelöst. Durch ein Aufleuchten des Lichtsignals wird die Spülung auch optisch bestätigt.

Dabei ist die Betätigungsplatte auch optisch ein Hingucker. Das moderne schwarze Echtglas wird durch 5 verschiedene LED-Leuchten ergänzt, wodurch die Farbausrichtung individuell ausgewählt werden kann.

Einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Ausrichtungen der berührungslosen Drückerplatten erhalten Sie hier

Programmierbare Wannenarmaturen

Wer die eigene Badewanne schon mal zum Überlaufen gebracht hat wird sich über die innovativen Regulationsmechanismen eines smarten Badezimmers freuen. So können Sie durch programmierbare Wannenarmaturen nicht nur die entsprechende Füllhöhe einstellen, sondern auch die Wassertemperatur individuell festlegen.

„Viega“ bietet mit der „Multiplex Trio E“ beispielsweise eine ansprechende Armatur zur Einstellung der genannten Daten.

Elektronisch geregelt lässt sich die Temperatur und Füllhöhe individuell einstellen. Dabei können Sie durch personalisierte Voreinstellungen die jeweiligen Vorlieben der einzelnen Familienmitgliedern speichern.

Die Bedienung übernimmt entweder eine Fernbedienung oder die entsprechende App. So kann der Wasserzulauf auch von unterwegs aus gestartet werden. Bei Erreichen des gewünschten Wasserstandes stoppt dieser automatisch.

Wassereinsparungen resultieren dabei aus der angemessenen Befüllung der Wanne. Überfüllte Wannen durch kurze Unaufmerksamkeiten gehören damit der Vergangenheit an.

Fazit

Im Zuge der erhöhten Ansprüche an das Badezimmer haben sich mittlerweile zahlreiche Smart Home Elemente auch auf unseren intimsten Raum übertragen.

Dabei stehen auch im Badezimmer die Aspekte Komfort, Energieeinsparung und Sicherheit im Vordergrund. So lässt sich der alltägliche Gang auf die Toilette durch das „AquaClean Dusch WC“ erleichtern. Zahlreiche Features lassen den Toilettengang zu einem echten Wohlfühlerlebnis werden. Darüber hinaus können Sie durch smarte Duschen bereits von unterwegs aus die Wassertemperatur aufheizen und Zeitprogramme erstellen. Dadurch setzten Sie sich  unter der Dusche eine zeitliche Grenze und reduzieren den Wasserverbrauch auf lange Sicht erheblich.

Den Komfort- und Hygieneansprüchen kommen Sie vor allem durch berührungslose Wannenarmaturen entgegen. Manuelle Schalter werden durch Sensoren ersetzt, sodass Sie für den Gang auf die Toilette Ihre Hände nicht benötigen.

Ob sich sich für Sie die Anschaffung smarter Elemente im Badezimmer lohnt müssen Sie persönlich entscheiden. Für viele mögen es unnötige Spielereien sein, wobei technikfreudige von den zahlreichen Möglichkeiten begeistert sein werden. Insbesondere im Hinblick auf die Zukunft können Sie  durch den bedarfsgerechten Wasserverbrauch und das optimierte Heizverhalten Kosten einsparen.

Das Badezimmer als Wellness-Oase?

 

Welche Funktion soll das Badezimmer erfüllen? Lohnen sich größere Investitionen in meinem Badezimmer?

Solche Fragen hat man in der Vergangenheit kaum gehört. Doch mittlerweile hat sich die Funktion und Nutzung des Badezimmers enorm gewandelt. Es gilt nicht mehr ausschließlich als Ort zur Körperpflege.  Das Badezimmer wird von einem Großteil der Menschen zu einem weiteren Rückzugsort umfunktioniert, um beispielsweise nach einem anstrengenden Arbeitstag zur Ruhe zu kommen.

Dementsprechend Vielfältig ist das Angebot an gestalterischen Mitteln heutzutage.  Egal, ob Sie eine großräumige Dampfdusche, einen eigenen Whirlpool oder höhenverstellbare Waschbecken im Badezimmer integriert haben wollen. Durch eine organisierte Planung und fachgerechte Beratung gestalten Sie das Badezimmer ihren eigenen Bedürfnissen entsprechend, sodass Sie neben dem Wohnzimmer einen weiteren Raum zur Entspannung und Erholung erhalten.

Allgemein sind sich viele der vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten ihres Badezimmers nicht bewusst und investieren daher lieber in anderen Räumen, wie beispielsweise der Küche oder dem Wohnzimmer. Wir geben Ihnen heute einen groben Überblick, wie Sie die atmosphärische Situation Ihres Badezimmers auf die nächste Stufe bringen.

Holzböden im Trend

Die Bodengestaltung ihres Badezimmers beeinflusst die Grundstimmung des Raumes, wodurch diese möglichst dekorativ und ansprechend aussehen sollte. Holz bietet hinsichtlich des Bodenbelags als Naturmaterial zahlreiche Vorteile. Es ist für die Füße besonders angenehm und schafft eine behagliche Wohlfühlatmosphäre.

Entscheiden Sie sich für einen natürlichen Holzboden im Badezimmer sollten Sie jedoch grundlegende Dinge beachten, um diesen beispielsweise vor Feuchtigkeit und Wasser zu schützen. Orientieren Sie sich an folgenden Tipps, um Ihren Holzboden zu schonen und dessen Lebenszeit zu verlängern.

  • Feuchteunempfindliches Holz nutzen (Eiche, Zirbelkiefer)
  • Maßgerechte Verlegung –> Zwischenräume begünstigen das Eindringen von Wasser
  • Größere Mengen stehendes Wasser vermeiden, beziehungsweise aufwischen
  • Wasserabweisende Öllasuren als Oberfläche für bestimmte Stellen (beispielsweise vor der Dusche oder Badewanne)
  • Ausreichendes Lüften –> Langlebigkeit des Holzbodens

Neben den klassischen Glas- und Fliesenbelägen als Wandverkleidung bietet Holz somit eine alternative Gestaltungsmöglichkeit, welche bei angemessener Anbringung und sachgerechter Instandhaltung, zum einmaligen Wohlbefinden beisteuert.

Fliesenlose Badgestaltung

Der Funktionswandel im Badezimmer stellt eine wohnliche Atmosphäre immer weiter in den Vordergrund. In diesem Zusammenhang ist die fliesenlose Badgestaltung ein wichtiger Punkt. Im Gegensatz zu früher kommen Sie heutzutage bei der Materialauswahl für die Wand- und Deckenbekleidung ganz ohne Fliesen aus.

Die Auswahlmöglichkeiten sind dabei vielfältig:

  • Naturholz als Bodenbelag –> natürliche Wohlfühlatmosphäre
  • Naturstein für die Wandgestaltung –> schafft einzigartige, ländliche Atmosphäre (erschwerter Reinigungsprozess als Nachteil)
  • Wandgestaltung durch Tapeten (spezielle Anfertigung für Feuchträume bspw. Vinyl, Vlies oder Glasfaser Tapeten)
  • Glaspaneele als Wandverkleidung –> elegante Wirkung

Wohlfühlfaktor Licht

Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Gestaltung ihres Badezimmers ist das Licht. Die uns umgebenden Lichtverhältnisse beeinflussen in großem Maße unsere Stimmung. Im Badezimmer können Sie entsprechend der Tageszeit unterschiedliche Stimmungslagen durch eine ausgeklügelte LED-Technologie schaffen. Unangenehme Lichtverhältnisse gehören somit der Vergangenheit an.

Morgens will man schließlich nicht durch grell aufleuchtendes Licht geweckt werden, wobei für die Rasur eine umfassende Beleuchtung von Vorteil ist. Abends soll dann das optimal gedimmte Licht für eine entspannte Atmosphäre sorgen.

Alternativ zu herkömmlichen Glühlampen oder Energiesparlampen bietet diesbezüglich die LED-Technologie eine Möglichkeit die zahlreichen Sanitärobjekte durch unterschiedliche Lichtverhältnissen zu ergänzen. Vorteilhaft an den LED Beleuchtungen ist neben der Energieeinsparung und besserer Wasserverträglichkeit vor allem die hohe Gestaltungsvielfalt.

Für die atmosphärische Lichtgestaltung im Badezimmer stellen wir Ihnen mögliche Einsatzfelder der LED-Technologie vor:

  • Dimmbarer Badezimmerspiegel –> erzeugt entsprechend der Tageszeit die optimalen Lichtverhältnisse vor dem Spiegel
  • Deckenbeleuchtung –> Eingliederung in der Dusche zur atmosphärischen Unterstützung
  • Lichtleisten am Fußboden
  • Punktuelle Beleuchtung durch Spots zur Hervorhebung von Details (bspw. Regale, Duschnische…)

Das Badezimmer übernimmt eine Kernaufgabe für den erfolgreichen Start in den Tag. Darüber hinaus ist ein wohlfühlendes Badezimmer Voraussetzung, um den Tag gemütlich ausklingen zu lassen.

Daher sollten Sie im Rahmen der Ausrichtung des Lichtes die Vielfältigkeit der LED-Technologien nutzen. Dadurch schaffen Sie der Tageszeit entsprechend die passende Atmosphäre und verwandeln Ihr Badezimmer förmlich in eine Wellness-Oase.

Fazit

Der Wandel des Badezimmers hin zu einem Funktions- und Erholungsraum hat vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten hervorgebracht. Dabei prägen insbesondere die Boden- und Wandverkleidungen aber auch die vorhandenen Lichtverhältnisse die atmosphärischen Verhältnisse Ihres Badezimmers.

Badezimmer ohne Fliesen lassen den Raum zu einem zweiten Wohnzimmer werden. Ob die Entscheidung nun auf Stein, Holz oder doch Tapeten fällt, hängt von den individuellen Vorstellungen ab. Wichtig sind neben dem ästhetischen Aspekt vor allem die technischen Eigenschaften des gewählten Materials.

Hinsichtlich der Ausrichtung des Lichtes lässt sich die innovative LED-Technologie verdeckt in Badezimmermöbel integrieren, wobei die Lichtverhältnisse der entsprechenden Tageszeit angepasst werden. Morgens sorgen kühle Farbtöne für einen angenehmen Start in den Tag. Am Abend hingegen schaffen warme Farbene eine behagliche Wohlfühlatmosphäre, sodass Sie den Tag gemütlich ausklingen lassen können.

In der Vergangenheit wurden Investitionen im Badezimmer stark vernachlässigt. Heutzutage verpassen Sie auf jedem Fall etwas, wenn Sie die gestalterischen Möglichkeiten nicht ausschöpfen. Schließlich beeinflusst die atmosphärische Situation des Badezimmers unser persönliches Wohlbefinden maßgeblich.

 

 

 

 

 

 

 

Kermi Wärmepumpen- Eingliederung in Smart Home

 

Wärmepumpen gehören nicht ohne Grund zu den beliebtesten Heizsystemen. Sie nutzen wie bereits in unserem Grundlagenartikel erwähnt, die kostenlose und direkt vor unserer Haustür befindliche Umweltwärme aus der Luft, dem Wasser oder der Erde, um diese später in Heizwärme umzuwandeln. Als Verbraucher können Sie dadurch bereits bei der Auswahl der passenden Heiztechnik einen entscheidenden Beitrag zum Schutz unserer Umwelt leisten.

In diesem Sinne hat der niederbayerische Heizungshersteller „Kermi“ im Hinblick auf die umweltschonende Nutzung und hohe Beliebtheit der Wärmepumpen mit der „x-center base“ eine eigene Steuerzentrale der Anlagen für die Integration in ein „Smart Home“ geschaffen. Dadurch wird die jeweilige Anlage auf Ihren individuellen Heizbedarf abgestimmt, sodass ein effizienter und ressourcensparender Betrieb garantiert wird.

Im Folgenden erhalten Sie zunächst Insiderwissen über die unterschiedlichen Betriebsweisen von Wärmepumpen. Anschließend stellen wir Ihnen mit der „x-center-base Steuerzentrale“ die Smart-Home-Lösung des Heizungsherstellers „Kermi“ vor.

Betriebsweisen 

Wärmepumpen weisen in Bezug auf die Wahl der Energiequelle (Luft, Wasser, Erde) eine enorme Vielfalt auf. Doch auch hinsichtlich der Betriebsweise gibt es Unterschiede. So können Wärmepumpen im Haushalt entweder als Hauptwärmequelle dienen oder durch einen zusätzlichen Wärmeerzeuger unterstützt werden. Wir geben Ihnen den Überblick:

Monovalenter Betrieb:

  • Wärmepumpe agiert als alleinige Wärmequelle
  • Bevorzugter Einsatzbereich in Häusern mit sehr guter Wärmedämmung (Neubauten, Niedrigenergieehäuser)
  • Idealerweise in Verbindung mit Fußboden- oder Wandheizung

Bivalenter Betrieb:

  • Wärmepumpe wird von einem zusätzlichen Wärmeerzeuger unterstützt
  • Kombinationsmöglichkeit mit thermischen Solar- oder Photovoltaikanlagen empfehlenswert (Unterstützung bei der Brauchwassererwärmung)
  • Bevorzugter Einsatzbereich in Häusern mit eingeschränkter Wärmedämmung (Altbauten)

Monoenergetischer Betrieb:

  • Wärmepumpe wird bei Bedarf durch eine zusätzliche Heizquelle unterstützt (bspw. an sehr kalten Tagen, wenn die Heizlast ohne Unterstützung nicht komplett abgedeckt werden kann)
  • Meist elektrische Zusatzheizung (Heizstab)
  • Bevorzugter Einsatzbereich in Häusern mit eingeschränkter Wärmedämmung

Effizienz

Wärmepumpen benötigen einzig für die Umwandlung der Umweltwärme in Heizenergie elektrischen Strom, welcher jedoch nur einen geringen Teil des Gesamtenergieeinsatzes ausmacht.

Die Effizienz der Anlagen hängt entscheidend vom Temperaturunterschied zwischen Wärmequelle und der Vorlauftemperatur des Heizungssystems ab. Je geringer dieser Unterschied, desto weniger Strom wird für den Umwandlungsprozess (Umweltwärme –> Heizwärme) benötigt.

Folglich arbeiten Erd- und Wasserwärmepumpen effizienter als Luftwärmepumpen, da das Erdreich beziehungsweise das Grundwasser im Vergleich zur Außenluft über das ganze Jahr hinweg konstante Temperaturen aufweisen. Luftwärmepumpen können jedoch sowohl innen als auch außen aufgestellt werden und profitieren von geringeren Anschaffungskosten. Eine übersichtliche Auflistung der Vor- und Nachteile finden Sie in unserem Grundlagenartikel: https://blog.heizung-scheibe.de/category/waermepumpen/

 

Kermi’s Smart-Home-Lösung: „x-center base“

Der niederbayerische Heizungsspezialist hat mit der Steuerzentrale „x-center base“ eine Möglichkeit geschaffen zahlreiche Wärmesystem-Komponenten des „Kermi-Systems x-optimiert“ in ein Smart Home zu integrieren. Dadurch können beispielsweise Elektroheizstäbe am Badheizkörper, Fußbodenheizungen, Heizkörper im Allgemeinen und natürlich auch Wärmepumpen angesprochen und gesteuert werden. Die Steuerung geschieht dabei ortsunabhängig über mobile Geräte (Notebook, Tablet oder PC). Hinsichtlich der Wärmepumpen ist in diesem Zusammenhang die „x-change-dynamic“ Produktlinie zu nennen. Das Heizverhalten wird hierbei durch die Erhebung und Auswertung relevanter Daten in den einzelnen Räumen individuell angepasst.

Die Wärmepumpen verfügen über eine modulierende Betriebsweise, wobei sie nicht dauerhaft auf Hochtouren laufen und die Heizlast dem individuellen Wärmebedarf angepasst wird. Somit kommt die Wärme effizient dort an, wo sie auch benötigt wird. Eigene Zeitprogramme für einzelne Räume oder die komplette Heizfläche sorgen für den bestmöglichen Komfort.

Sollten Sie neben der Wärmeregulierung weitere Funktionsbereiche abdecken wollen, bietet die anbieterübergreifende „EnOcean- Funktechnologie“ eine geeignete Erweiterungsmöglichkeit. Diese ermöglicht es zusätzliche Haustechnikelemente, wie beispielsweise Repeater, Fensterkontakte oder Feuchtigkeits- und Temperatursensoren, herstellerübergreifend in Ihr Smart Home einbinden. Der Fokus der Bauteile liegt dabei auf „Energy Harvesting“. Das bedeutet die benötigte Energie stammt nicht aus der Steckdose oder einer Batterie, sondern wird von der Umwelt bezogen.

Folgende Übersicht zeigt die wichtigsten Elemente, die durch die „EnOcean-Funktechnologie“ integriert werden können:

  • Fenster/Türkontakt –> erkennt Zustand des Fensters bzw. der Tür (offen/geschlossen) und übermittelt ihn an die „x-center base Steuerzentrale“
  • Schaltaktoren –> senden Informationen über elektrische Verbrauchsgegenstände (bspw. Beleuchtung, Dimmen des Lichts, Heizungsregulierung)
  • Jalousieaktor –> Schaltung und Steuerung der Jalousien sowie integrierter Mess-Chip zur individuellen Positionierung der Rollläden
  • Meldeanlagen –> alarmieren Bewohner bei auftretenden Gefahren (bspw. Einbrüche oder Rauchentwicklung) und dienen zur Bewegungs- und Helligkeitserfassung
  • Temperaturfühler –> Ermittlung der Temperatur und Luftfeuchtigkeit im Innen- und Außenbereich

Weiterführende Informationen zur zentralen Steuereinheit „x-center base“ sowie eine Auflistung der kompatiblen Wärmepumpen aus der „x-change dynamic“ Produktreihe finden Sie unter: https://www.kermi.de/raumklima/produkte/smart-home/x-center-base/

Fazit:

Wärmepumpen entziehen der Umwelt aus verschiedenen Energiequellen Wärme, um dadurch den Heizbedarf im Haus abzudecken. Ein Vergleich mit konventionellen Heizungssystemen, die auf Öl oder Gas als Energieträger setzen, belegt, dass sich die Anlagen in Punkto Komfort und Behaglichkeit kaum unterscheiden.

Jedoch punkten Wärmepumpen durch ihre umweltschonende und sparsame Betriebsweise, wodurch Sie die vergleichsweise hohen Investitionskosten der Anlagen auf lange Sicht gesehen ausgleichen werden.

Der Heizungshersteller „Kermi“ hat diesbezüglich mit der „x-center base“ Steuerzentrale eine eigene Smart Home Lösung für die zahlreichen Wärmesystem-Komponenten geschaffen. Benutzerfreundlichkeit steht dabei an erster Stelle, wobei Sie die einzelnen Elemente ortsunabhängig über mobile Geräte steuern können.

Zusätzlich bietet die anbieterübergreifende „EnOcean-Funktechnologie“ die Möglichkeit weitere Haustechnikelemente herstellerübergreifend einzubinden und die vielfältigen Verknüpfungsmöglichkeiten eines smarten Hauses auszuschöpfen.