SOLAR- na klar!

Im Zuge der eingeleiteten Energiewende bekommt die Nutzung regenerativer Energiequellen eine immer größere Bedeutung.

Zentrales Element ist in diesem Zusammenhang unsere Sonne. Durch sie wird das Leben auf der Erde erst ermöglicht, wobei wir die bereitgestellte Energie der Sonnenstrahlen auch zur Deckung des Wärmebedarfs im Haushalt nutzen können.

Im Vergleich zu konventionellen Energieträgern ist die Sonnenenergie dabei in unbegrenzten Mengen erhältlich und die Umwandlung in nutzbare Wärme erfolgt klimaneutral. Hinsichtlich der Einsatzfelder besteht zudem eine hohe Flexibilität. Solarthermieanlagen sind entweder auf die ausschließliche Warmwasserbereitung ausgelegt oder können zusätzlich zur Unterstützung der Heizung dienen.

In diesem Beitrag erfahren Sie alle wichtigen Informationen rund um das Thema. Von den integrierten Komponenten und der grundlegenden Funktionsweise über die Art der Kollektoren bis zur Einschätzung der Effizienz durch wichtige Richtwerte.

Wir geben den Überblick:

 

Komponenten & Funktionsweise

  • Solarkollektoren

In einem ersten Schritt nehmen auf dem Dach montierte Solarkollektoren die Sonnenenergie auf und übertragen diese auf ein Wärmeträgermedium, die sogenannte Solarflüssigkeit. Warmwasser-Solaranlagen erfordern dabei eine Kollektorfläche von 3-7 Quadratmetern, während eine heizungsunterstützende Anlage 7-15 Quadratmeter in Anspruch nimmt.

  • Solarflüssigkeit

Hierbei handelt es sich um ein Gemisch aus Wasser und Frostschutzmittel, das die Wärme von den Kollektoren aufnimmt und über einen Wärmetauscher an den Solarspeicher abgibt. Solarkollektoren und Wärmespeicher sind dabei über ein Rohrsystem miteinander verbunden.

  • Pufferspeicher/Solarspeicher

Der Ertrag einer Solarthermieanlage hängt entscheidend von der jeweiligen Jahreszeit und der einhergehenden Sonneneinstrahlung ab. Dementsprechend übernimmt der Pufferspeicher (auch Solarspeicher genannt) eine wichtige Rolle, indem er übermäßige Produktionsmengen an ertragsreichen Tagen speichert, um in den kälteren Jahreszeiten darauf zurückzugreifen.

  • Solarregler

Der Solarregler ist die Steuerungseinheit der Solarthermieanlage. Er passt die Leistung der Solarpumpe dem entsprechenden Wärmebedarf an, sodass der Pufferspeicher immer mit ausreichend Wärme versorgt wird.

  • Hauptheizsystem

Das Hauptheizsystem springt dann ein, wenn der Wärmebedarf durch die Solarthermieanlage nicht mehr ausreichend gedeckt werden kann. Es wird an dem Pufferspeicher befestigt und kann in unterschiedlichen Varianten in Erscheinung treten. Möglich ist sowohl der Rückgriff auf konventionelle Öl- oder Gasbetriebene Heizungsanlagen als auch die umweltfreundlich Alternative in Form von Pellets oder Wärmepumpe.

 

Ausrichtungen von Solarthermie

Wie bereits erwähnt stehen Solarthermieanlagen für zwei verschiedene Einsatzgebiete zur Verfügung:

  1. Anlagen, die ausschließlich auf die Warmwasserbereitung ausgerichtet sind.
  2. Anlagen zur kombinierten Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung

Die Funktionsweise der Anlagen ist dabei grundsätzlich gleich, jedoch gibt es hinsichtlich des Aufbaus und der Planung entscheidende Unterschiede. Die wichtigsten Einzelheiten der entsprechenden Anlage im Überblick:

Zu 1:

  • Betrieb hauptsächlich durch Flächenkollektoren (Preis: ca. 250€ pro Quadratmeter)
  • Kollektorfläche: bis zu 1,5 Quadratmeter pro Person (abhängig von Wahl des Kollektors)
  • Etwa 60 Prozent des jährlichen Warmwasserbedarfs werden gedeckt
  • Speichervolumen: 60-80 Liter pro Person
  • Anschaffungskosten: 3000-6000 Euro
  • Mindestförderung durch BAFA: 500 Euro

Zu 2:

  • Betrieb insbesondere durch Vakuumröhrenkollektoren (Preis: ca. 750€ pro Quadratmeter)
  • Kollektorfläche: ca. 2-3 Quadratmeter pro Person (abhängig von Wahl des Kollektors)
  • Anschaffungskosten: 5.000-12.000 Euro
  • Mindestförderung durch BAFA: 2.000 Euro

Hinsichtlich der Kosten handelt es sich hier nur um Richtwerte zur Orientierung. Der Preis hängt schließlich von zahlreichen Faktoren, wie der Anzahl der Personen im Haushalt, dem Gesamtwärmebedarf, der Kollektorfläche oder dem Systemtyp ab.

Zusätzlich zur Mindestförderung stellt das BAFA auch gewisse Kombinationszuschüsse aus. Sollten Sie beispielsweise Ihre Solarthermieanlage zusätzlich mit einem Biomassekessel oder einer Wärmepumpe ergänzen, erhalten Sie einen weiteren Zuschuss von 500 Euro.

 

Kollektoren

Die Solarkollektoren übernehmen durch die Aufnahme der Sonneneinstrahlung eine zentrale Rolle bei der Umwandlung von Sonnenenergie in Wärmeenergie. In diesem Zusammenhang lassen sich zwei übergeordnete Kollektortypen unterscheiden:

  • Flachkollektoren

Flachkollektoren sind in Deutschland aufgrund des optimalen Preis-Leistungs-Verhältnisses am weitesten verbreitet. Niedrige Anschaffungskosten resultieren dabei aus der einfachen Bauweise. Hauptbestandteil ist dabei der Absorber. Dahinter kommen Kollektorröhre zum Einsatz. Es wird also nicht jedes Rohr einzeln von einem Absorber umhüllt, wie es bei den Vakuumröhrenkollektoren der Fall ist.

Durch die einfache Bauweise resultieren jedoch auch geringere Temperaturen, wodurch im Vergleich zu Röhrenkollektoren eine schlechtere Leistung erzielt wird.

Bevorzugtes Einsatzgebiet sind Anlagen zur ausschließlichen Warmwasserbereitung. Insbesondere bei südlicher Ausrichtung der Dachfläche reicht die Leistung von Flachkollektoren dabei vollkommen aus.

  • Vakuumröhrenkollektoren

Im Vergleich zu Flachkollektoren besitzen Vakuumröhrenkollektoren einen speziellen Aufbau. Dabei wird der Absorber unmittelbar an den einzelnen Röhren angebracht. Dass die Röhre umschließende Vakuum sorgt hierbei für eine optimierte thermische Isolierung, wodurch eine bessere Leistung in Form von höheren Temperaturen erreicht wird.

Außerdem werden die Wärmeverluste durch starke Winde oder zunehmende Temperaturdifferenzen zwischen Absorber und Umgebungsluft minimiert.

Empfehlenswert sind diese Kollektoren aufgrund ihres hohen Preises jedoch nur, wenn Sie auf einen besonders hohen Energieertrag angewiesen sind oder Ihnen nur eine kleine Dachfläche zur Verfügung steht. Hauptsächlich finden Röhrenkollektoren somit bei Solarthermieanlagen zur zusätzlichen Heizungsunterstützung Anwendung.

 

Effizienz

Die Effizienz von Solarthermieanlagen lässt sich nicht pauschalisieren. Bei der Beurteilung spielt einerseits die Jahreszeit und die damit zusammenhängende Intensität der Sonneneinstrahlung eine Rolle. Andererseits ist die Leistung der Anlage aber auch von baulichen Gegebenheiten, wie beispielsweise der Dimensionierung des Solarspeichers oder der Art der Solarkollektoren abhängig.

Grundsätzlich sollten dabei zur Einschätzung der Effizienz und Wirtschaftlichkeit der Anlage zwei Werte in Verbindung gesetzt werden:

  • Deckungsgrad

Der solare Deckungsgrad gibt an, welcher Anteil des jährlichen Gesamtenergiebedarfs durch die Sonnenenergie abgedeckt wird.  Er bezieht sich also ausschließlich auf die Deckung des Wärmebedarfs im Haushalt. Angegeben wird der Wert in Prozent, wobei es sich dabei aufgrund der zahlreichen Einflussfaktoren keineswegs um eine konstante Größe handelt. Zu den Einflussfaktoren gehören beispielsweise die Größe und Qualität der Kollektoren, die Intensität der Sonneneinstrahlung oder der individuelle Energieverbrauch im Haushalt.

So wird im Sommer der Energiebedarf für warmes Wasser nahezu komplett durch solare Energiequellen gedeckt. Im Winter hingegen muss die zentrale Heizungsanlage einen großen Teil der Warmwasserbereitung übernehmen.

Folgende Werte können dabei als Orientierung dienen.

  1. Anlagen zur Warmwasserbereitung: ca. 50%
  2. Anlagen zur zusätzlichen Heizungsunterstützung: ca. 30-35%
  • Wirkungsgrad

Der Wirkungsgrad stellt ein Verhältnis zwischen eingesetzter und tatsächlich nutzbarer Energie her. Es wird somit angegeben, wie viel der aufgenommenen Sonnenenergie tatsächlich für Heizzwecke in Form von Warmwasserbereitung oder Heizungsunterstützung zur Verfügung steht.

Grundsätzlich unterscheidet man dabei zwischen dem Systemwirkungsgrad, der die gesamte Anlage einschließlich aller Einzelteile umfasst, und dem Wirkungsgrad für einzelne Komponenten der Anlage.

Der Systemwirkungsgrad einer Solarthermieanlage erreicht heutzutage Werte zwischen 50 und 60 Prozent. Allgemein kann man sich merken, dass etwa die Hälfte der eingestrahlten Sonnenergie in Wärme umgewandelt wird.

Ein maximaler Wirkungsgrad wird erreicht, wenn die Temperatur des Absorbers mit der Umgebungsluft übereinstimmt. Der sogenannte „optische Wirkungsgrad“ erreicht dabei Werte bis zu 85 Prozent.

Bei der Berechnung des Wirkungsgrades müssen auch die Wärmeverluste berücksichtigt werden.

Diese basieren primär auf der Temperaturdifferenz zwischen Absorber und Umgebungsluft. Es gilt: Je wärmer der Absorber im Vergleich zur Umgebungsluft ist, desto geringer fällt der solare Wärmegewinnungsbeitrag aus.

Zusätzlich wirken sich starke Winde negativ auf den Wirkungsgrad aus, da dadurch Wärme von der Oberfläche des Kollektors abtransportiert wird.

Zur Orientierung dienen folgende Richtwerte:

Flachkollektoren: 50-60%

Vakuumröhrenkollektoren: 70-80%

Fazit

Solarthermieanlagen sind insbesondere im Hinblick auf die umweltschonende und ressourcensparende Betriebsweise empfehlenswert.

Die kostenfrei und mengenmäßig unbegrenzt zugängliche Energie der Sonnenstrahlen wird dabei durch ein kluges Funktionsprinzip in nutzbare Heizwärme für den Energiebedarf im Haushalt umgewandelt.

Die vielfältigen Ausrichtungen bieten dabei für jeden die individuell passende Lösung. Unabhängig davon, ob die Anlage ausschließlich zur Warmwasserbereitung oder zusätzlich zur Unterstützung der Heizung dienen soll.

Hinsichtlich der Wahl des entsprechenden Kollektors sollten Sie sich immer das Kosten-Nutzen-Verhältnis vor Augen führen. In den meisten Fällen reichen preiswerte Flachkollektoren vollkommen aus, wobei Sie bei erhöhtem Energieverbrauch oder ungünstigen Bedingungen des Dachs auch auf die optimierte Leistung von Vakuumröhrenkollektoren setzen können.

 

 

 

 

Barrierefreiheit im Badezimmer

Der Begriff „Barrierefreiheit“ ruft bei vielen Menschen einige Missverständnisse auf. Insbesondere im Hinblick auf das steigende Alter kann bei einer Renovierung oder Umgestaltung des Badezimmers eine barrierefreie Einrichtung Sinn machen. Im Gegensatz zu verbreiteten Vorurteilen ist hier nicht die Rede von Senioren- oder Krankenhausbädern. Natürlich profitieren diese Personengruppen aufgrund Ihrer eingeschränkten Mobilität von den erweiterten Funktionen der entsprechenden Sanitärobjekte, wodurch der selbstständige und uneingeschränkte Gang auf die Toilette erhalten bleibt.

Bodengleiche Duschen beispielsweise erleichtern den unkomplizierten Ein- und Ausstieg, wobei Haltegriffe im Bereich der Dusche oder des WCs das Aufstehen erleichtern. Die Wohlfühlatmosphäre im Badezimmer erreicht somit förmlich eine neue Stufe.

Aber auch jüngere Menschen genießen im barrierefreien Badezimmer höchsten Komfort kombiniert mit elegantem Design.

Der deutsche Hersteller von Keramikwaren „Villeroy & Boch“ bietet in diesem Zusammenhang zahlreiche Kollektionen zur barrierefreien Umgestaltung Ihres Badezimmers an. Diese entsprechen der Norm „DIN 18040-2“, welche die Anforderungen an Barrierefreiheit regelt und Grundlage staatlicher Fördermittel ist.

Anforderungen

Um als Barrierefrei zu gelten müssen gewisse Anforderungen an den Raum erfüllt werden. Diese werden, wie bereits erwähnt, in der Norm „DIN 18040-2“ geregelt.

Die Kernpunkte kurz zusammengefasst:

  • Breite des Badezimmerzugangs: mindestens 80cm
  • Durchgangshöhe: 205 cm
  • Bewegungsfläche vor Sanitärobjekten: 120×120 cm
  • Mindestgefälle von 0,5-1,5% im Duschbereich –> Vermeidung von Pfützenbildungen
  • Vorhandener Beinfreiraum unter dem Waschbecken
  • Freiraum zwischen Sanitärobjekten: 20cm
  • Bodengleiche Duschen –> schwellenloser Einstieg in die Dusche
  • Rutschhemmender Bodenbelag (vor allem in der Dusche)
  • Geeignete Armaturen: Einhebelarmaturen oder berührungslose Armaturen

Die Einhaltung der Kriterien ist zwar aufwändig, dafür zahlt es sich aber im Nachhinein aus.  Neben optimierten Sicherheitsbestimmungen und Komfortansprüchen können Sie unter Einhaltung der Norm staatliche Fördermittel zur Finanzierung erhalten.

Weitere Informationen hinsichtlich der Anforderungen an barrierefreie Bäder erhalten Sie hier.

Förderung

Um Ihr Vorhaben finanziell zu unterstützen bietet die „Kreditanstalt für Wiederaufbau“ (KfW) staatliche Fördermittel an. Dabei stehen zwei Programme im Vordergrund:

  • Programm 159 Altersgerecht Umbauen –>  zinsgünstiger Kredit bis zu 50.000€ pro Wohneinheit
  • Programm 455 Altersgerecht Umbauen –>  Investitionszuschuss in Höhe von maximal 6.250€ pro Wohnung

Im ersten Schritt sollten Sie immer einen Sachverständigen beauftragen. Dieser zeigt Ihnen auch Kombinationsmöglichkeiten mit weiteren Förderprodukten auf. Beachten sollten Sie, dass Sie den Antrag vor Beginn der Arbeiten stellen.

Weitere Informationen zur Antragsstellung und den Konditionen erhalten Sie hier.

Villeroy & Boch – O. novo Vita.

Villeroy & Boch hat im Hinblick auf die barrierefreie Badgestaltung hochwertige Lösungsmöglichkeiten aufgestellt. An oberster Stelle steht hierbei die unkomplizierte Nutzung der Einrichtungen, sodass die Selbstständigkeit im Bad auch bei altersbedingten Einschränkungen erhalten bleibt.

Das Konzept ist simpel: Erweiterte Funktionalität der einzelnen Elemente wird mit ansprechender Ästhetik verknüpft. Die zusätzlichen Funktionen sieht man den Sanitärobjekten dabei kaum an, sodass Sie keine einbüßen in puncto Design machen müssen.

Prägend ist in diesem Zusammenhang die Kollektion „O.novo Vita.“ Diese umfasst barrierefreie Toiletten, komfortable Waschtische und WC-Sitze. Die benutzerfreundliche Nutzung und einfache Bedienbarkeit hat hier zusammen mit dem Design oberste Priorität.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Sanitäranlagen besitzen barrierefreie Elemente zusätzliche Austattungen und erweiterte Funktionen, um auch in der Mobilität eingeschränkten Personen gerecht zu werden. Diese werden dabei so schlicht wie möglich integriert.

 O.novo Vita. Toilette

Mit wachsendem Alter fällt der Gang auf die Toilette möglicherweise durch körperliche Einschränkungen immer schwerer.

Barrierefreie Toiletten können dabei helfen. Junge Leute können aufgrund des Designs angesprochen werden, wohingegen Leute mit körperlicher Einschränkung die erweiterten Funktionen voll ausschöpfen können.

Der Funktionsumfang und die Vorteile der Anlage auf einen Blick:

  • Spülrandlose Bauweise
  • „DirectFlush“ Spültechnologie
  • Erhöhte Sitzposition
  • Griffrille am Deckel –> erleichtert Öffnung des WCs
  • Antibakterielle Eigenschaft von Sitz & Deckel.

Durch die Spülrandlose Bauweise und die „DirectFlush“ Spültechnologie wird nicht nur die Reinigung der Toilette vereinfacht. Die Spülung punktet dabei zusätzlich durch einen geringeren Wasserverbrauch.

O.novo Vita. Waschtisch

Um den Toilettengang abzuschließen darf das Hände waschen natürlich nicht fehlen. Ein barrierefreier Waschtisch ist  die optimale Ergänzung zur bereits genannten Toilette. Auch hierfür bietet die Kollektion das passende Objekt.

Der unterfahrbare „O.novo Vita.“ Waschtisch wird ebenfalls höchsten Ansprüchen bei der barrierefreien Einrichtung im Badezimmer gerecht. In drei verschiedenen Größen erhältlich, erlaubt er auch Rollstuhlfahrern die einwandfreie und problemlose Nutzung.

Die Details des Objektes im Überblick:

  • Haltegriffe bei der 80cm Version
  • Integrierte Griffrillen an der Unterseite bei den kleineren Varianten (55 und 60 cm Breite)
  • Material: Sanitärporzellan
  • Geräumige Ablagefläche
  • Kniefreiheit unter dem Waschtisch (30 cm)

Neben der „O.novo Vita“ stechen auch die „Infinity“ Kollektionen mit Ihrer flexiblen Keramikduschwanne und bodenebenen Dusche hervor, die das Duscherlebnis optimieren.

Die Keramikdusche punktet dabei vor allem durch die Vielzahl an Größen, wodurch für jede Raumsituation die passend Lösung zur Verfügung steht.

Weitere Informationen zu den einzelnen Kollektionen und der barrierefreien Badgestaltung durch Villeroy & Boch erhalten Sie hier.

Fazit

Ein barrierefreies Bad ist auf die Bedürfnisse älterer und in der Mobilität eingeschränkter Personen zugeschnitten. Dabei steht für alle möglichen Raumsituationen die passende Lösung zur Verfügung.

Mit einhergehender Planung und Beratung durch einen Sachverständigen bleiben Sie auch bei der Finanzierung der Elemente nicht alleine auf den Kosten sitzen. Die KfW bietet in diesem Zusammenhang mit seinen Programmen aus dem Bereich „Altersgerecht Bauen“ Fördermittel in Form von zinsgünstigen Krediten und Zuschüssen an.

Die Kollektionen von „Villeroy & Boch“ beweisen zudem das anspruchsvolle Design barrierefreier Sanitärobjekte. Empfehlenswert sind solche Investitionen daher auch für junge Leute, die bereits heute an die Bedürfnisse von morgen denken und trotzdem keine einbüßen in puncto Design und Ambiente machen wollen.

 

 

Das smarte Badezimmer

Der Funktionswandel des Badezimmers hin zu einem Funktions- und Erholungsraum hat zahlreiche gestalterische Mittel zum Vorschein gebracht. Heutzutage ist das Badezimmer nahezu der einzige Raum, in dem wir unsere Sinne verwöhnen können und zur Ruhe kommen.

Daher ist es nicht verwunderlich, dass Smart Home Elemente in immer größerem Umfang auch in unserem privatesten Raum integriert werden.

In anderen Bereichen des Hauses sind smarte Automatisierungsvorgänge bereits weit verbreitet. In vielen Wohnzimmern ist beispielsweise die zentrale Steuerung der Gebäudetechnik Standard. Schon von unterwegs aus werden durch persönliche Zeitprogramme die einzelnen Komponenten aufeinander abgestimmt. Die Heizung fährt schon mal hoch, das passende Lichtambiente stellt sich ein und beim Eintritt in das Haus wird die Musik für das Abendessen aktiviert.

Doch auch im Badezimmer erweisen sich die smarten Erweiterungsmöglichkeiten als vielfältig. So können Sie vorab die individuelle Wohlfühltemperatur unter der Dusche einstellen, smarte Spiegel informieren Sie morgens über die wichtigsten Nachrichten und den Wetterbericht, wobei berührungslose Armaturen Ihnen den alltäglichen Gang auf die Toilette erleichtern. Dabei kommen Sie nicht nur hygienischen Standards entgegen, sondern erhöhen auch den Komfort im Badezimmer. Energieeinsparungen als Resultat des angepassten Wasserverbrauches sind ein weiterer netter Nebeneffekt.

Wir geben Ihnen den Überblick über die Möglichkeiten eines modernen Badezimmers und stellen Ihnen einige Beispielprodukte vor:

Smarte Tools

  • Intelligente Wassermelder:

Als Sicherheitselement im Badezimmer kann der „Grohe Sense“ Wassersensor eingesetzt werden. Dieser misst die Feuchtigkeit und Raumtemperatur, wodurch undichte Stellen frühzeitig erkannt werden. Auf übermäßige Wasseransammlungen kann somit schnell reagiert werden, um größere Folgeschäden zu verhindern.

Neben Wasserschäden können auch Schimmelbildungen verhindert werden. Dabei werden Sie durch das Überschreiten eines festgelegten Grenzwertes nach einer bestimmten Zeit automatisch benachrichtigt. So können Sie handeln, noch bevor Schimmel überhaupt entstehen kann.

Über die „Grohe Ondus App“ werden Sie mobil über auftretende Unstimmigkeiten informiert. Dadurch können Sie undichten Stellen schnellstmöglich auf den Grund gehen.

Mehr dazu erfahren Sie hier

  • Smarter Spiegel

Starten Sie mit dem „smart mirror“ besser in den Tag. Den eigenen Interessen entsprechend erhalten Sie bereits beim Zähneputzen oder Rasieren nützliche Informationen für den weiteren Tagesverlauf erhalten.

Dabei stehen vielfältige Funktionen für die einzelnen Familienmitglieder zur Verfügung. So können relevante Daten, wie beispielsweise der Wetter- und Verkehrsbericht abgebildet werden. Bei entsprechender Anbindung kann der Spiegel zusätzlich als digitaler Terminkalender genutzt werden.

Auch hinsichtlich der Lichtverhältnisse verfügt der „smart mirror“ über eine große Vielfalt. Durch hochwertige LEDs können Sie die Helligkeit in fünf verschiedenen Stufen regulieren und somit für jede Tageszeit das passende Lichtambiente schaffen.

Aber auch die Unterhaltung  kommt nicht zu kurz. Via Bluetooth können Sie Ihr Handy mit dem Spiegel verbinden und jederzeit die persönlichen Lieblingssongs abspielen. Entertainment erreicht durch den „smart mirror“ ebenfalls eine neue Stufe.

Weitere Informationen erhalten Sie hier 

  • Smarte Dusche

Auch das alltägliche Duscherlebnis können Sie durch smarte Elemente vereinfachen und optimieren. Durch das „DTV prompt digital Showering System“ von Kohler heizen Sie die Wassertemperatur schon von unterwegs aus auf und der Wasserfluss beim shampoonieren wird automatisch pausiert.

Ihre Hände benötigen Sie dabei lediglich für das Halten der Duschbrause. Der Entspannung nach einem anstrengenden Arbeitstag steht somit nichts mehr im Weg.

Mithilfe gespeicherter Zeitprogramme setzten Sie sich unter der Dusche eine zeitliche Grenze, um den Wasserverbrauch zu reduzieren. Neben dem erhöhten Komfort senken Sie dadurch auch den Energieverbrauch für die Warmwasserbereitung.

Mehr Informationen erhalten Sie hier 

  • Smartes WC

Der routinemäßige Gang auf die Toilette wird durch das „AquaClean Dusch WC“ von Geberit zu einem echten Wohlfühlerlebnis. Dabei übernimmt die Whirlspray-Duschtechnologie gründlich, schonend und sparsam die Reinigung nach dem Toilettengang.

Weitere Features sorgen für zusätzlichen Komfort. So beseitigt die Geruchsabsaugung unangenehme Gerüche, wobei ein Warmluftföhn mit regulierbarer Temperatur dem Wohlergehen jedes Einzelnen entgegenkommt.

Das WC ist in zwei verschiedenen Ausrichtungen erhältlich, wobei die „Mera Comfort“ Variante über zusätzliche Funktionen verfügt.

Die Bedienung übernimmt die im Lieferumfang enthaltene Fernbedienung. Alternativ ist die Steuerung aber auch über ein separates Wandbedienpanel oder mobil per App möglich. Dabei lassen sich die persönlichen Einstellungen auch auf der App speichern. Die gespeicherten Daten können Sie dann beispielsweise für Reisen auf andere „Aqua Clean Mera“ übertragen.

Weitere Informationen erhalten Sie hier

Berührungslose Armaturen  

Berührungslose Armaturen sind im öffentlichen Bereich bereits weit verbreitet. In Restaurantbädern wird der Wasserhahn meistens bereits durch eine Handbewegung aktiviert. Dadurch wird nicht nur der Komfort erhöht, sondern die berührungslose Aktivierung kommt auch den hygienischen Gegebenheiten im Badezimmer entgegen.

Doch die Technologie lässt sich nicht nur auf das Händewaschen übertragen.

Berührungslose Drückerplatten am WC bieten eine weitere Möglichkeit, um den alltäglichen Gang auf die Toilette zu vereinfachen. „Geberit“ bietet in diesem Zusammenhang in Ihrem Sortiment zahlreiche Betätigungsplatten für unterschiedliche Badsituationen.

So sind berührungslose Drückerplatten sowohl für die Betätigung von vorne als auch von oben erhältlich. Zusätzlich  stehen Fernbetätigungen zur Verfügung, welche im unmittelbaren Umkreis des WCs installiert werden.

Als Beispiel für die Betätigung von vorne ist die „Sigma80“ Drückerplatte hervorzuheben. Die WC-Spülung wird mit Annäherung der Hand an ein Lichtsignal berührungslos ausgelöst. Durch ein Aufleuchten des Lichtsignals wird die Spülung auch optisch bestätigt.

Dabei ist die Betätigungsplatte auch optisch ein Hingucker. Das moderne schwarze Echtglas wird durch 5 verschiedene LED-Leuchten ergänzt, wodurch die Farbausrichtung individuell ausgewählt werden kann.

Einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Ausrichtungen der berührungslosen Drückerplatten erhalten Sie hier

Programmierbare Wannenarmaturen

Wer die eigene Badewanne schon mal zum Überlaufen gebracht hat wird sich über die innovativen Regulationsmechanismen eines smarten Badezimmers freuen. So können Sie durch programmierbare Wannenarmaturen nicht nur die entsprechende Füllhöhe einstellen, sondern auch die Wassertemperatur individuell festlegen.

„Viega“ bietet mit der „Multiplex Trio E“ beispielsweise eine ansprechende Armatur zur Einstellung der genannten Daten.

Elektronisch geregelt lässt sich die Temperatur und Füllhöhe individuell einstellen. Dabei können Sie durch personalisierte Voreinstellungen die jeweiligen Vorlieben der einzelnen Familienmitgliedern speichern.

Die Bedienung übernimmt entweder eine Fernbedienung oder die entsprechende App. So kann der Wasserzulauf auch von unterwegs aus gestartet werden. Bei Erreichen des gewünschten Wasserstandes stoppt dieser automatisch.

Wassereinsparungen resultieren dabei aus der angemessenen Befüllung der Wanne. Überfüllte Wannen durch kurze Unaufmerksamkeiten gehören damit der Vergangenheit an.

Fazit

Im Zuge der erhöhten Ansprüche an das Badezimmer haben sich mittlerweile zahlreiche Smart Home Elemente auch auf unseren intimsten Raum übertragen.

Dabei stehen auch im Badezimmer die Aspekte Komfort, Energieeinsparung und Sicherheit im Vordergrund. So lässt sich der alltägliche Gang auf die Toilette durch das „AquaClean Dusch WC“ erleichtern. Zahlreiche Features lassen den Toilettengang zu einem echten Wohlfühlerlebnis werden. Darüber hinaus können Sie durch smarte Duschen bereits von unterwegs aus die Wassertemperatur aufheizen und Zeitprogramme erstellen. Dadurch setzten Sie sich  unter der Dusche eine zeitliche Grenze und reduzieren den Wasserverbrauch auf lange Sicht erheblich.

Den Komfort- und Hygieneansprüchen kommen Sie vor allem durch berührungslose Wannenarmaturen entgegen. Manuelle Schalter werden durch Sensoren ersetzt, sodass Sie für den Gang auf die Toilette Ihre Hände nicht benötigen.

Ob sich sich für Sie die Anschaffung smarter Elemente im Badezimmer lohnt müssen Sie persönlich entscheiden. Für viele mögen es unnötige Spielereien sein, wobei technikfreudige von den zahlreichen Möglichkeiten begeistert sein werden. Insbesondere im Hinblick auf die Zukunft können Sie  durch den bedarfsgerechten Wasserverbrauch und das optimierte Heizverhalten Kosten einsparen.

Das Badezimmer als Wellness-Oase?

 

Welche Funktion soll das Badezimmer erfüllen? Lohnen sich größere Investitionen in meinem Badezimmer?

Solche Fragen hat man in der Vergangenheit kaum gehört. Doch mittlerweile hat sich die Funktion und Nutzung des Badezimmers enorm gewandelt. Es gilt nicht mehr ausschließlich als Ort zur Körperpflege.  Das Badezimmer wird von einem Großteil der Menschen zu einem weiteren Rückzugsort umfunktioniert, um beispielsweise nach einem anstrengenden Arbeitstag zur Ruhe zu kommen.

Dementsprechend Vielfältig ist das Angebot an gestalterischen Mitteln heutzutage.  Egal, ob Sie eine großräumige Dampfdusche, einen eigenen Whirlpool oder höhenverstellbare Waschbecken im Badezimmer integriert haben wollen. Durch eine organisierte Planung und fachgerechte Beratung gestalten Sie das Badezimmer ihren eigenen Bedürfnissen entsprechend, sodass Sie neben dem Wohnzimmer einen weiteren Raum zur Entspannung und Erholung erhalten.

Allgemein sind sich viele der vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten ihres Badezimmers nicht bewusst und investieren daher lieber in anderen Räumen, wie beispielsweise der Küche oder dem Wohnzimmer. Wir geben Ihnen heute einen groben Überblick, wie Sie die atmosphärische Situation Ihres Badezimmers auf die nächste Stufe bringen.

Holzböden im Trend

Die Bodengestaltung ihres Badezimmers beeinflusst die Grundstimmung des Raumes, wodurch diese möglichst dekorativ und ansprechend aussehen sollte. Holz bietet hinsichtlich des Bodenbelags als Naturmaterial zahlreiche Vorteile. Es ist für die Füße besonders angenehm und schafft eine behagliche Wohlfühlatmosphäre.

Entscheiden Sie sich für einen natürlichen Holzboden im Badezimmer sollten Sie jedoch grundlegende Dinge beachten, um diesen beispielsweise vor Feuchtigkeit und Wasser zu schützen. Orientieren Sie sich an folgenden Tipps, um Ihren Holzboden zu schonen und dessen Lebenszeit zu verlängern.

  • Feuchteunempfindliches Holz nutzen (Eiche, Zirbelkiefer)
  • Maßgerechte Verlegung –> Zwischenräume begünstigen das Eindringen von Wasser
  • Größere Mengen stehendes Wasser vermeiden, beziehungsweise aufwischen
  • Wasserabweisende Öllasuren als Oberfläche für bestimmte Stellen (beispielsweise vor der Dusche oder Badewanne)
  • Ausreichendes Lüften –> Langlebigkeit des Holzbodens

Neben den klassischen Glas- und Fliesenbelägen als Wandverkleidung bietet Holz somit eine alternative Gestaltungsmöglichkeit, welche bei angemessener Anbringung und sachgerechter Instandhaltung, zum einmaligen Wohlbefinden beisteuert.

Fliesenlose Badgestaltung

Der Funktionswandel im Badezimmer stellt eine wohnliche Atmosphäre immer weiter in den Vordergrund. In diesem Zusammenhang ist die fliesenlose Badgestaltung ein wichtiger Punkt. Im Gegensatz zu früher kommen Sie heutzutage bei der Materialauswahl für die Wand- und Deckenbekleidung ganz ohne Fliesen aus.

Die Auswahlmöglichkeiten sind dabei vielfältig:

  • Naturholz als Bodenbelag –> natürliche Wohlfühlatmosphäre
  • Naturstein für die Wandgestaltung –> schafft einzigartige, ländliche Atmosphäre (erschwerter Reinigungsprozess als Nachteil)
  • Wandgestaltung durch Tapeten (spezielle Anfertigung für Feuchträume bspw. Vinyl, Vlies oder Glasfaser Tapeten)
  • Glaspaneele als Wandverkleidung –> elegante Wirkung

Wohlfühlfaktor Licht

Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Gestaltung ihres Badezimmers ist das Licht. Die uns umgebenden Lichtverhältnisse beeinflussen in großem Maße unsere Stimmung. Im Badezimmer können Sie entsprechend der Tageszeit unterschiedliche Stimmungslagen durch eine ausgeklügelte LED-Technologie schaffen. Unangenehme Lichtverhältnisse gehören somit der Vergangenheit an.

Morgens will man schließlich nicht durch grell aufleuchtendes Licht geweckt werden, wobei für die Rasur eine umfassende Beleuchtung von Vorteil ist. Abends soll dann das optimal gedimmte Licht für eine entspannte Atmosphäre sorgen.

Alternativ zu herkömmlichen Glühlampen oder Energiesparlampen bietet diesbezüglich die LED-Technologie eine Möglichkeit die zahlreichen Sanitärobjekte durch unterschiedliche Lichtverhältnissen zu ergänzen. Vorteilhaft an den LED Beleuchtungen ist neben der Energieeinsparung und besserer Wasserverträglichkeit vor allem die hohe Gestaltungsvielfalt.

Für die atmosphärische Lichtgestaltung im Badezimmer stellen wir Ihnen mögliche Einsatzfelder der LED-Technologie vor:

  • Dimmbarer Badezimmerspiegel –> erzeugt entsprechend der Tageszeit die optimalen Lichtverhältnisse vor dem Spiegel
  • Deckenbeleuchtung –> Eingliederung in der Dusche zur atmosphärischen Unterstützung
  • Lichtleisten am Fußboden
  • Punktuelle Beleuchtung durch Spots zur Hervorhebung von Details (bspw. Regale, Duschnische…)

Das Badezimmer übernimmt eine Kernaufgabe für den erfolgreichen Start in den Tag. Darüber hinaus ist ein wohlfühlendes Badezimmer Voraussetzung, um den Tag gemütlich ausklingen zu lassen.

Daher sollten Sie im Rahmen der Ausrichtung des Lichtes die Vielfältigkeit der LED-Technologien nutzen. Dadurch schaffen Sie der Tageszeit entsprechend die passende Atmosphäre und verwandeln Ihr Badezimmer förmlich in eine Wellness-Oase.

Fazit

Der Wandel des Badezimmers hin zu einem Funktions- und Erholungsraum hat vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten hervorgebracht. Dabei prägen insbesondere die Boden- und Wandverkleidungen aber auch die vorhandenen Lichtverhältnisse die atmosphärischen Verhältnisse Ihres Badezimmers.

Badezimmer ohne Fliesen lassen den Raum zu einem zweiten Wohnzimmer werden. Ob die Entscheidung nun auf Stein, Holz oder doch Tapeten fällt, hängt von den individuellen Vorstellungen ab. Wichtig sind neben dem ästhetischen Aspekt vor allem die technischen Eigenschaften des gewählten Materials.

Hinsichtlich der Ausrichtung des Lichtes lässt sich die innovative LED-Technologie verdeckt in Badezimmermöbel integrieren, wobei die Lichtverhältnisse der entsprechenden Tageszeit angepasst werden. Morgens sorgen kühle Farbtöne für einen angenehmen Start in den Tag. Am Abend hingegen schaffen warme Farbene eine behagliche Wohlfühlatmosphäre, sodass Sie den Tag gemütlich ausklingen lassen können.

In der Vergangenheit wurden Investitionen im Badezimmer stark vernachlässigt. Heutzutage verpassen Sie auf jedem Fall etwas, wenn Sie die gestalterischen Möglichkeiten nicht ausschöpfen. Schließlich beeinflusst die atmosphärische Situation des Badezimmers unser persönliches Wohlbefinden maßgeblich.

 

 

 

 

 

 

 

Kermi Wärmepumpen- Eingliederung in Smart Home

 

Wärmepumpen gehören nicht ohne Grund zu den beliebtesten Heizsystemen. Sie nutzen wie bereits in unserem Grundlagenartikel erwähnt, die kostenlose und direkt vor unserer Haustür befindliche Umweltwärme aus der Luft, dem Wasser oder der Erde, um diese später in Heizwärme umzuwandeln. Als Verbraucher können Sie dadurch bereits bei der Auswahl der passenden Heiztechnik einen entscheidenden Beitrag zum Schutz unserer Umwelt leisten.

In diesem Sinne hat der niederbayerische Heizungshersteller „Kermi“ im Hinblick auf die umweltschonende Nutzung und hohe Beliebtheit der Wärmepumpen mit der „x-center base“ eine eigene Steuerzentrale der Anlagen für die Integration in ein „Smart Home“ geschaffen. Dadurch wird die jeweilige Anlage auf Ihren individuellen Heizbedarf abgestimmt, sodass ein effizienter und ressourcensparender Betrieb garantiert wird.

Im Folgenden erhalten Sie zunächst Insiderwissen über die unterschiedlichen Betriebsweisen von Wärmepumpen. Anschließend stellen wir Ihnen mit der „x-center-base Steuerzentrale“ die Smart-Home-Lösung des Heizungsherstellers „Kermi“ vor.

Betriebsweisen 

Wärmepumpen weisen in Bezug auf die Wahl der Energiequelle (Luft, Wasser, Erde) eine enorme Vielfalt auf. Doch auch hinsichtlich der Betriebsweise gibt es Unterschiede. So können Wärmepumpen im Haushalt entweder als Hauptwärmequelle dienen oder durch einen zusätzlichen Wärmeerzeuger unterstützt werden. Wir geben Ihnen den Überblick:

Monovalenter Betrieb:

  • Wärmepumpe agiert als alleinige Wärmequelle
  • Bevorzugter Einsatzbereich in Häusern mit sehr guter Wärmedämmung (Neubauten, Niedrigenergieehäuser)
  • Idealerweise in Verbindung mit Fußboden- oder Wandheizung

Bivalenter Betrieb:

  • Wärmepumpe wird von einem zusätzlichen Wärmeerzeuger unterstützt
  • Kombinationsmöglichkeit mit thermischen Solar- oder Photovoltaikanlagen empfehlenswert (Unterstützung bei der Brauchwassererwärmung)
  • Bevorzugter Einsatzbereich in Häusern mit eingeschränkter Wärmedämmung (Altbauten)

Monoenergetischer Betrieb:

  • Wärmepumpe wird bei Bedarf durch eine zusätzliche Heizquelle unterstützt (bspw. an sehr kalten Tagen, wenn die Heizlast ohne Unterstützung nicht komplett abgedeckt werden kann)
  • Meist elektrische Zusatzheizung (Heizstab)
  • Bevorzugter Einsatzbereich in Häusern mit eingeschränkter Wärmedämmung

Effizienz

Wärmepumpen benötigen einzig für die Umwandlung der Umweltwärme in Heizenergie elektrischen Strom, welcher jedoch nur einen geringen Teil des Gesamtenergieeinsatzes ausmacht.

Die Effizienz der Anlagen hängt entscheidend vom Temperaturunterschied zwischen Wärmequelle und der Vorlauftemperatur des Heizungssystems ab. Je geringer dieser Unterschied, desto weniger Strom wird für den Umwandlungsprozess (Umweltwärme –> Heizwärme) benötigt.

Folglich arbeiten Erd- und Wasserwärmepumpen effizienter als Luftwärmepumpen, da das Erdreich beziehungsweise das Grundwasser im Vergleich zur Außenluft über das ganze Jahr hinweg konstante Temperaturen aufweisen. Luftwärmepumpen können jedoch sowohl innen als auch außen aufgestellt werden und profitieren von geringeren Anschaffungskosten. Eine übersichtliche Auflistung der Vor- und Nachteile finden Sie in unserem Grundlagenartikel: https://blog.heizung-scheibe.de/category/waermepumpen/

 

Kermi’s Smart-Home-Lösung: „x-center base“

Der niederbayerische Heizungsspezialist hat mit der Steuerzentrale „x-center base“ eine Möglichkeit geschaffen zahlreiche Wärmesystem-Komponenten des „Kermi-Systems x-optimiert“ in ein Smart Home zu integrieren. Dadurch können beispielsweise Elektroheizstäbe am Badheizkörper, Fußbodenheizungen, Heizkörper im Allgemeinen und natürlich auch Wärmepumpen angesprochen und gesteuert werden. Die Steuerung geschieht dabei ortsunabhängig über mobile Geräte (Notebook, Tablet oder PC). Hinsichtlich der Wärmepumpen ist in diesem Zusammenhang die „x-change-dynamic“ Produktlinie zu nennen. Das Heizverhalten wird hierbei durch die Erhebung und Auswertung relevanter Daten in den einzelnen Räumen individuell angepasst.

Die Wärmepumpen verfügen über eine modulierende Betriebsweise, wobei sie nicht dauerhaft auf Hochtouren laufen und die Heizlast dem individuellen Wärmebedarf angepasst wird. Somit kommt die Wärme effizient dort an, wo sie auch benötigt wird. Eigene Zeitprogramme für einzelne Räume oder die komplette Heizfläche sorgen für den bestmöglichen Komfort.

Sollten Sie neben der Wärmeregulierung weitere Funktionsbereiche abdecken wollen, bietet die anbieterübergreifende „EnOcean- Funktechnologie“ eine geeignete Erweiterungsmöglichkeit. Diese ermöglicht es zusätzliche Haustechnikelemente, wie beispielsweise Repeater, Fensterkontakte oder Feuchtigkeits- und Temperatursensoren, herstellerübergreifend in Ihr Smart Home einbinden. Der Fokus der Bauteile liegt dabei auf „Energy Harvesting“. Das bedeutet die benötigte Energie stammt nicht aus der Steckdose oder einer Batterie, sondern wird von der Umwelt bezogen.

Folgende Übersicht zeigt die wichtigsten Elemente, die durch die „EnOcean-Funktechnologie“ integriert werden können:

  • Fenster/Türkontakt –> erkennt Zustand des Fensters bzw. der Tür (offen/geschlossen) und übermittelt ihn an die „x-center base Steuerzentrale“
  • Schaltaktoren –> senden Informationen über elektrische Verbrauchsgegenstände (bspw. Beleuchtung, Dimmen des Lichts, Heizungsregulierung)
  • Jalousieaktor –> Schaltung und Steuerung der Jalousien sowie integrierter Mess-Chip zur individuellen Positionierung der Rollläden
  • Meldeanlagen –> alarmieren Bewohner bei auftretenden Gefahren (bspw. Einbrüche oder Rauchentwicklung) und dienen zur Bewegungs- und Helligkeitserfassung
  • Temperaturfühler –> Ermittlung der Temperatur und Luftfeuchtigkeit im Innen- und Außenbereich

Weiterführende Informationen zur zentralen Steuereinheit „x-center base“ sowie eine Auflistung der kompatiblen Wärmepumpen aus der „x-change dynamic“ Produktreihe finden Sie unter: https://www.kermi.de/raumklima/produkte/smart-home/x-center-base/

Fazit:

Wärmepumpen entziehen der Umwelt aus verschiedenen Energiequellen Wärme, um dadurch den Heizbedarf im Haus abzudecken. Ein Vergleich mit konventionellen Heizungssystemen, die auf Öl oder Gas als Energieträger setzen, belegt, dass sich die Anlagen in Punkto Komfort und Behaglichkeit kaum unterscheiden.

Jedoch punkten Wärmepumpen durch ihre umweltschonende und sparsame Betriebsweise, wodurch Sie die vergleichsweise hohen Investitionskosten der Anlagen auf lange Sicht gesehen ausgleichen werden.

Der Heizungshersteller „Kermi“ hat diesbezüglich mit der „x-center base“ Steuerzentrale eine eigene Smart Home Lösung für die zahlreichen Wärmesystem-Komponenten geschaffen. Benutzerfreundlichkeit steht dabei an erster Stelle, wobei Sie die einzelnen Elemente ortsunabhängig über mobile Geräte steuern können.

Zusätzlich bietet die anbieterübergreifende „EnOcean-Funktechnologie“ die Möglichkeit weitere Haustechnikelemente herstellerübergreifend einzubinden und die vielfältigen Verknüpfungsmöglichkeiten eines smarten Hauses auszuschöpfen.

 

 

Industrie 4.0- Die vierte industrielle Revolution

 

Die industrielle Produktion befindet sich im Wandel. Der Begriff „Industrie 4.0“ steht dabei für einen Marketingbegriff der Bundesregierung und bezieht sich auf die Auswirkungen der Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft. Alternativ ist hier auch von dem „Internet der Dinge“ die Rede.

Sogenannte „Smart Factories“ verknüpfen die Produktion mit modernen Informations- und Kommunikationstechniken. Beispielsweise können dabei Produktionsteile Informationen über die Verarbeitung enthalten, sodass die produzierende Maschine in einer Produktionslinie die unterschiedlichsten Produktvarianten herstellen kann.

Im Service Bereich sind auch zahlreiche Optimierungen möglich. So weisen Drucker auf kritische Patronenbestände hin und bestellen diese automatisch nach. Auch Hinweise auf Instandhaltung und Wartungsarbeiten können über alle möglichen Maschinen vermittelt werden.

Ziel der „vierten industriellen Revolution“ ist es eine global ausgerichtete Infrastruktur zu schaffen und die Produktion hinsichtlich Produktionskosten und Ressourceneinsatz weiter zu optimieren. Die Verknüpfungsmöglichkeiten durch das Internet haben dabei in den letzten Jahren immer weiter auch die industrielle Fertigung erreicht.

 

Geschichtlicher Hintergrund

Um die industrielle Entwicklung zu verstehen und deren rasantes wirtschaftliches Wachstum nachvollziehen zu können sollte man zunächst Schritt für Schritt die einzelnen Entwicklungsetappen betrachten.

Die erste industrielle Revolution:

Nennenswert für die industrielle Entwicklung ist die erste Phase, die sogenannte erste industrielle Revolution, welche sich Anfang des 19. Jahrhunderts entwickelte und erste Innovationen brachte.

Prägend waren die ersten Massenproduktionen mit Hilfe von Maschinen, die anfangs noch durch den Menschen und später durch Wasser- und Dampfkraft angetrieben wurden. Die Transportmöglichkeiten wurden durch den infrastrukturellen Ausbau des Eisenbahnnetzes erweitert, wobei durch die Schwerindustrie neue Arbeitsplätze in den Fabrikhallen geschaffen worden sind.

 Die zweite industrielle Revolution: 

Anfang des 20. Jahrhunderts begann die nächste Phase der industriellen Entwicklung. Dabei hatte der Einsatz der Elektrizität besonderen Einfluss auf die Fließbandproduktion. Maschinen in den Fabrikhallen wurden nun hauptsächlich von Motoren betrieben. Die Transportmöglichkeiten erweiterten sich durch die Luftfahrt und Schiffe, die die Weltmeere überquerten, sodass die Anfänge der Globalisierung eingeleitet wurden. Automobile, Kleidung oder Lebensmittel wurden erstmals über Kontinente hinweg transportiert.

Die dritte industrielle Revolution:

Dieser Umbruch hatte wohl den größten Einfluss auf uns alle, welcher Mitte des 20. Jahrhunderts begann und den umfassendsten Kontrast zu den Anfängen der ersten industriellen Revolution bietet. Durch die Digitaltechnik und Computer befinden wir uns heute in einer digitalen Welt, in der die Menschen über soziale Netzwerke und neue Kommunikationstechnologien miteinander kommunizieren. Die zunehmende Tertiärisierung, also der Bedeutungsgewinn des Dienstleistungssektors, lässt sich auf die digitalen Entwicklungen zurückführen, wobei die Arbeitsplätze in den Fabrikhallen größtenteils durch Maschinen übernommen wurden.

 

Grundlagen der Industrie 4.0

Die Industrie 4.0 beziehungsweise das „Internet of Things“ (IoT) bietet die Möglichkeit der Vernetzung intelligenter Objekte, wobei es sich dabei um vielfältige Ausrichtungen handeln kann. Egal ob der eingangs beschriebene Drucker oder Werkstücke, die ihren Standort vermitteln. Der Informationsaustausch von Maschinen und weiteren technischen Objekten macht eine optimal abgestimmte Prozessplanung und effizienten Ressourceneinsatz möglich.

Grundlegend ist hierbei die „RFID-Technologie“. Dadurch wird gewährleistet das Geräte und Waren über Strich- oder 2D-Codes eine eigene Identifikation erhalten. Zusätzlich sorgen integrierte Sensoren dafür, dass reale Zustände erfasst werden. Mittels Aktoren können auf die wahrgenommenen Zustände reagiert werden.

Integriert werden die neuen Technologien in sogenannten „Smart Factories“, die sich den Herausforderungen der industriellen Produktion stellen. Dazu gehört beispielsweise die Notwendigkeit Ressourcen zu sparen oder die steigende Nachfrage nach individualisierbaren Produkten. Dank der „RFID-Technologie“ kommunizieren jetzt nicht nur Maschinen, sondern auch Werkstücke untereinander. Fertigungsanlagen sind so beispielsweise mit Diagnosesystemen ausgestattet, wodurch sich die Maschine für eine nötige Inspektion von selbst meldet.

Der kontinuierliche Austausch von Daten in der Smart Factory optimiert zusätzlich die Wertschöpfungskette. Diese steuert sich in Zukunft selbst. Möglich ist das durch die Digitalisierung, welche den Datenaustausch innerhalb und zwischen Unternehmen erleichtert. Die Kontrollmöglichkeiten in der Produktion werden durch die Vernetzung aller beteiligten Komponenten erweitert, wodurch aus diesen Daten der optimale Datenfluss ermittelt wird.

Daten werden aber nicht nur zwischen Unternehmen, sondern auch unter Maschinen ausgetauscht. Man bezeichnet diese Kommunikation als „Machine to Machine Kommunikation“ (M2M). Interne Prozesse und Produktionen werden dadurch optimiert, wobei vor allem die Effizienz erhöht wird. So kann beispielsweise durch „M2M“ die Fernwartung von Produktionsanlagen durchgeführt werden, wodurch Ausfälle minimiert werden.

In unserem Alltag ist diese Art der Kommunikation bereits auf vielfältigen Einsatzgebieten aktiv, beispielsweise in Form eines Stromzählers oder einer Alarmanlage.

 

Potenziale

Für Deutschland soll die neue industrielle Entwicklung zukünftige Entwicklungspotenziale schaffen, welche teilweise schon heute zur Anwendung kommen.

Das Bild der klassischen deutschen Fabrik hat sich seit der ersten industriellen Revolution vor 200 Jahren enorm gewandelt. Menschen werden hauptsächlich zur Instandhaltung der Maschinen eingesetzt, wobei die Produktion maschinell geschieht.

In der Fabrik der Industrie 4.0 koordinieren intelligente Maschinen Fertigungsprozesse, organisieren selbstständig Logistik- und Transportvorgänge oder bieten zahlreiche Service Leistungen. Die Vernetzung reicht dabei über Unternehmensgrenzen hinweg und beeinflusst alle möglichen Akteure der Wirtschaft.

Als Herausforderung gilt es den wachsenden Datenfluss durch die Digitalisierung der Industrie zu koordinieren. Es entstehen neue Schnittstellen zwischen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, sodass alle Akteure frühzeitig in den Prozess eingebunden werden sollten.

Das Potenzial der sich abzeichnenden Entwicklung in der Industrie ist neben der unternehmensunabhängigen Verknüpfung in der Wirtschaftlichkeit zu sehen. Die Lebensphase eines Produktes wird von der Entwicklung über die Fertigung und Nutzung bis hin zum recyclen bestimmt, wodurch die Wertschöpfungskette optimiert wird.

Des Weiteren können Produkte individuell an den jeweiligen Kunden angepasst werden. Als Beispiel: Sportschuhe mit maßgeschneiderter Sohle oder ein pass genaues und individuell gestaltetes Möbelstück.

Der Einsatz digitaler Technologien wird eine Vielzahl an neuen Geschäftsmodellen und Produkten zum Vorschein bringen. Diesbezüglich ist die anfangs erwähnte Ausrichtung der Produktionslinien zu nennen. Eine Produktionslinie muss nicht mehr auf ein Produkt festgelegt werden, wodurch ein vielfältiges Produktangebot entsteht.

 

Fazit

Digitale Technologien erreichen schon heute die industrielle Fertigung, wobei diese in Zukunft weitere Entwicklungspotenziale schaffen werden.

Unternehmens- und branchenübergreifend entstehen neue Schnittstellen in den Bereichen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, wodurch die Koordination des Datenflusses als zukünftige Herausforderung anzusehen ist.

Insgesamt trägt die Industrie 4.0 zu zahlreichen Optimierungs- und Anpassungsprozessen in der industriellen Produktion bei. Schonender Ressourceneinsatz sowie niedrigere Produktionskosten sind die beiden Hauptvorteile, welche aus der neuen Arbeitsweise von Maschinen hervorgehen. Die digitalen Verknüpfungsmöglichkeiten erweitern sich also nicht nur in unserem Privatleben, sondern gehen seit geraumer Zeit auch auf die industrielle Produktion über.

 

 

 

 

 

Smart Home- Apple „HomeKit“ als zentrale Steuereinheit

 

In unserem Grundlagenartikel haben Sie bereits erste Informationen bezüglich des Themas „Smart Home“ erhalten. Dabei ist die Idee hinter einem intelligent vernetzten Zuhause  revolutionär:

Nach einem anstrengenden Arbeitstag betreten Sie ihr Haus bzw. Ihre Wohnung und die miteinander verknüpfte Haustechnik schafft Ihnen automatisch die bestmögliche Atmosphäre. Die Heizung ist bereits auf die eingestellte Wohlfühltemperatur hochgefahren und sobald Sie das Wohnzimmer betreten stellt sich das optimal gedimmte Licht ein, wobei Sie per Sprachbefehl die passende Musik für das Abendessen abspielen können und somit alleine durch die Geräte der Haustechnik eine gemütliche und vor allem individuell angepasste Atmosphäre schaffen können.

Doch wie können die Geräte verschiedener Hersteller herstellerübergreifend miteinander kommunizieren?

In diesem Artikel erhalten Sie weitere Informationen bezüglich der Vernetzung der einzelnen Geräte der Haustechnik durch Apples Smart Home Lösung „HomeKit“. Dadurch können Sie die einzelnen smarten Geräte über eine einzige App zentral steuern und sind nicht mehr auf verschiedene Apps der jeweiligen Hersteller angewiesen. Zudem bietet Apple auch eine Lösung für die Steuerzentrale, welche das Herzstück des Systems darstellt und Ihnen auch einen weltweiten Zugriff ermöglicht.

 

Apple „HomeKit“ als zentrale Steuereinheit

Apple bietet schon seit September 2014 und der einhergehenden Softwareversion „IOS 8“ mit „HomeKit“ eine zentrale Steuereinheit für die Funktionsbereiche der Haustechnik.

Anfangs hatte die neue Technologie Schwierigkeiten an Fahrt aufzunehmen. Doch durch IOS 11 will der Hersteller einiges ändern. Die Geräte sollen effizienter miteinander kommunizieren, wobei durch mildere Zulassungsvoraussetzungen immer mehr Hersteller neue Produkte „HomeKit“ kompatibel machen können.

Die grundlegende Koordinierung durch „HomKit“ erfolgt über die seit IOS 10 vorinstallierte „Home“ App, welche sozusagen die Fernbedienung des intelligent vernetzten Hauses ist. Smarte Haushaltsgeräte werden dort hinzugefügt, wobei sich automatisierte Vorgänge nach dem eigenen Zeitplan richten.

So können zahlreiche Vorgänge der verbundenen Geräte bequem per Smartphone koordiniert werden, alternativ sind Sie durch Apples Sprachassistentin „Siri“ auch in der Lage Befehle verbal auszuführen.

Die Besonderheit an „HomeKit“ ist, dass es grundsätzlich ohne Hub (Steuereinheit) funktioniert und somit die Anschaffung eines zusätzlichen Gerätes nicht notwendig ist, solange Sie die Technik nur Zuhause im eigenen WLAN nutzen.

Jedoch ist für die Fernsteuerung von unterwegs aus eine Steuerzentrale notwendig. Diese kann wahlweise durch den HomePod, ein Apple TV 4K beziehungsweise ein Apple TV (4. Generation/3.Generation) oder ein iPad mit mindestens IOS 10.3. hinzugefügt werden. Voraussetzung ist, dass die Steuerzentrale und die „HomeKit“ kompatiblen Geräte im selben Netzwerk verbunden sind.

Gerade für das Sicherheitssystem ist eine Steuerzentrale Voraussetzung, da Sie als Nutzer schließlich auch von unterwegs aus die Kontrolle über Ihre Überwachungskamera haben wollen.

Hinzuweisen ist noch darauf, dass ein Apple TV der dritten Generation keine automatisierten Vorgänge unterstützt. Für Automationen wird ein Apple TV der vierten Generation mit tvOS10 oder neuer benötigt.

 

„Wenn Dann Szenarien“

Sobald Sie Ihre Zentrale eingerichtet haben können Sie ihre Hauselektronik nach Belieben automatisieren und sogenannte „Wenn Dann Szenarien“ erstellen. Das Licht wird beispielsweise bei Verlassen des Hauses automatisch ausgeschaltet oder die Heizthermostate sorgen dafür, dass zu einer bestimmten Uhrzeit die Wunschtemperatur  erreicht wird.

Natürlich können Sie auch Berechtigungen an weitere Personen im Haushalt erteilen, wodurch Sie die automatisierten Vorgänge im Haus dem individuellen Zeitplan anpassen können.

Hilfestellungen bezüglich Einrichtung der zentralen Steuereinheit sowie das Erstellen von automatisch ablaufenden Szenen in der „Home“ App erhalten Sie unter: https://support.apple.com/de-de/HT207057

 

Kompatible Geräte

Beachten sollten Sie vor dem Kauf smarter Haushaltsgeräte, dass diese „HomeKit“ kompatibel sind und somit problemlos in das Netzwerk integriert werden können. Geräte ohne „HomeKit“ Unterstützung können über ein „Gateway“ Produkt, wie zum Beispiel einen Hub in den Haushalt integriert werden. Der Hub stellt dann die Verbindung zwischen dem entsprechenden Gerät und Apples „HomeKit“ her.

Einige namhafte Hersteller für Produkte aus den einzelnen Bereichen der Haustechnik haben bereits ein ausgeprägtes Angebot an „HomeKit“ kompatiblen Geräten.

Die folgende Übersicht stellt Produkte aus den wichtigsten Bereichen der Haustechnik vor, die „HomeKit“ kompatibel sind. Vorteilhaft ist, dass Sie alle Funktionen zentral per „Home“ App oder über Apples Sprachassistentin „Siri“ steuern können und somit herstellerübergreifend ein einwandfrei vernetztes Zuhause schaffen.

Lichtregulierung – Philips Hue Bridge 2.0:

  • Quadratische Philips Hue Bridge
  • verknüpft Philips Hue-Leuchten mit der „HomeKit“ Technologie
  • zeitlich festgelegter Zeitplan für optimale Lichtverhältnisse
  • flexible Einteilung der Lampen in Räume und Gruppen
  • Szenen können raumübergreifend erstellt werden

Heizung – Elgato Eve Heizkörperthermostate:

  • Automatisierte Temperaturregulierung durch smarte Heizkörperthermostate
  • Raumabhängige Zeitpläne sorgen für Wohlfühltemperaturen zum Wunschzeitpunkt
  • Automatisches Aufheizen bei Betreten bzw. Abkühlen bei Verlassen des Hauses
  • LED-Display als übersichtliche Temperaturanzeige

 

Sicherheitssysteme – Honeywell Lyric Controller:

  • Kontrolle über integrierte Geräte (Thermostate, Kameras, Lichter,..)
  • Ansprechendes Design (geeignet für Anbringung an der Wand)
  • Bedienung über Touchpad oder verbal per Stimme

 

Die hier genannten Geräte erfassen nur drei Bereiche der Haustechnik. Neben Licht- und Heizungsregulierung sowie einem zentralen Sicherheitssystem gibt es aber noch zahlreiche weitere Funktionsbereiche, die Sie durch smarte Geräte in der Haustechnik abdecken können.

So können Sie beispielsweise bezüglich erweitertem Komfort smarte Jalousien in Ihr Schlafzimmer integrieren, um diese Ihrem täglichen Rhythmus entsprechend anzupassen und zusätzlich Energie zu sparen.

Hier finden Sie eine ausführliche Auflistung der „HomeKit“ kompatiblen Geräte, welche von smarten Heizkörperthermostaten über Sicherheitssysteme bis hin zu Garagenöffnungssystemen reicht: https://www.apple.com/de/ios/home/accessories/

 

Fazit:

Eine zentrale Steuereinheit ist für ein herstellerübergreifendes und einwandfrei funktionierendes „Smart Home“ Voraussetzung. Apple bietet diesbezüglich mit „HomeKit“ eine optimale Lösung. Wenn Sie über Apple Geräte verfügen, profitieren Sie maßgeblich von der Technologie.

Nachdem Sie die zentrale Steuereinheit durch einen Apple TV, ein iPad oder den neuen HomePod eingerichtet haben, können Sie über die „Home“ App Ihre smarten Haushaltsgeräte hinzufügen und automatisierte Vorgänge jederzeit auch von unterwegs ausführen.

Apples Sprachassistentin „Siri“ steht Ihnen für die Kommunikation mit den einzelnen Geräten jederzeit zur Seite.

Als Resultat können Sie nach einem stressigen Arbeitstag die ausgeklügelte Konnektivität der Haushaltsgeräte genießen. Das Licht ist optimal gedimmt, die Wohlfühltemperatur im Wohnzimmer erreicht und die passende Musik kann per Sprachbefehl sofort aktiviert werden. Durch diese ansprechende Haustechnik starten Sie entspannter und ausgeglichener in den nächsten Arbeitstag.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wärmepumpen als nachhaltige Wärmeerzeuger

Wärmepumpen entziehen der Umwelt Wärmeenergie, um diese anschließend für das Heizsystem bereitzustellen. Als Wärmequelle kommen die Umgebungsluft, das Grundwasser und das Erdreich in Frage.

Nach dem Erneuerbaren-Energien-Wärmegesetz aus dem Jahr 2009 muss der Wärmebedarf für neu zu errichtende Gebäude anteilig durch erneuerbare Energiequellen gedeckt werden, wodurch die fossilen Ressourcen geschont werden und im Interesse des Klimaschutzes gehandelt wird.

Abhängig von den örtlichen Gegebenheiten können Sie sich zwischen unterschiedlichen Varianten der Wärmepumpe entscheiden. Neben der Luft- und Erd-Wärmepumpe besteht zudem die Möglichkeit das Grundwasser als Energiequelle zu nutzen. Im Weiteren Verlauf wird Ihnen die grundlegende Funktionsweise der Systeme erklärt sowie auf die einzelnen Vor- und Nachteile der Wärmepumpen eingegangen.

Durch diese Informationen können Sie abschließend persönlich entscheiden, ob  für Sie ein Umstieg von herkömmlichen Öl- oder Gasbetriebenen Heizsystemen, auf eine Wärmepumpe interessant ist.

 

Funktionsweise

Bevor die einzelnen Systeme miteinander verglichen werden sollten Sie die grundlegende Arbeitsweise einer Wärmepumpe verstehen.

Das Funktionsprinzip ist dabei unabhängig von der Wahl der jeweiligen Wärme-quelle. Egal ob Erdwärmepumpe, Luftwärmepumpe oder Grundwasser-Wärmepumpe. Wie bereits oben erwähnt entziehen sie ihrer jeweiligen Wärmequelle ein Teil der Wärmeenergie und verwenden diese zum Erwärmen des Heiz- und Brauchwassers.

Ausgangspunkt ist ein flüssiges Kältemittel, welchem im sogenannten Verdampfer Umweltenergie übertragen wird und dadurch verdampft. Weil die aufgenommene Wärmemenge technisch noch nicht nutzbar ist, wird das gasförmige Kältemittel durch einen Kompressor (Kolben- oder Scrollverdichter) verdichtet. Dadurch hebt sich das Temperaturniveau des gasförmigen Kältemittels, wobei es nun zum sogenannten Verflüssiger gelangt und kondensiert, wodurch es Wärme abgeben kann. Anschließend kommt das flüssige Kältemittel zu einer Drossel, in der der Druck verringert wird. Das Kältemittel kehrt zum Verdichter zurück und der Vorgang kann wieder von vorne stattfinden.

Auf Grundlage dieses Prozesses kann das Wärmeverteil- und Speichersystem durch das Heizmedium Wasser, die durch das Kältemittel im Verflüssiger abgegebene Wärme nutzen, um das entsprechende Gebäude zu beheizen.

 

Energiequellen

Die Wahl der Energiequelle entscheidet über die jeweiligen Stärken und Schwächen der Anlage.

1.  Erdwärmepumpen:

Wie der Name schon vermuten lässt nutzen Erdwärmepumpen die im Boden gespeicherte Wärme als Energiequelle. Sie werden auch als Sole-Wasser-Wärmepumpe bezeichnet, weil die sogenannte Soleflüssigkeit der Wärmepumpen zur Wärmegewinnung notwendig ist. Diese Flüssigkeit besteht aus Wasser und Frostschutzmittel. Sie ist für die Wärmeverteilung von der Erdwärmesonde zur Wärmepumpenanlage zuständig.

Generell unterscheidet man zwischen zwei verschiedenen Ausrichtungen von Erdwärmepumpen.

  • Tiefenbohrung:

Bei dieser Variante werden Bohrungen bis zu 100 Meter Tiefe ausgeführt, wobei in die Bohrlöcher Erdsonden eingebracht werden durch die die Soleflüssigkeit fließt. Die Flüssigkeit wird nun durch das Erdreich erwärmt und in den Verdampfer der Wärmepumpe geleitet, dort beginnt dann der Wärmepumpenprozess seinen Kreislauf.

Die Erdwärmesonden befinden sich später in einem Schacht und benötigen wenig Platz an der Oberfläche. Die Kosten für die Bohrung sind abhängig von der Bodenbeschaffenheit vor Ort. Zudem benötigen Sie eine Genehmigung der zuständigen Behörde für die Bohrung.

 

  • Erdkollektoren:

Diese Variante empfiehlt sich insbesondere bei teuren Bohrarbeiten auf schwierigen Untergründen. Dabei werden Leitungen in unterschiedlichen Ausführungsvarianten (Körbe oder Flächenkollektoren) in 1,5-3 Metern verlegt. Die Erdwärmekollektoren werden somit auf großer Fläche in geringer Tiefe verlegt und erbringen die Wärmeleistung durch ein großes Volumen.

 

2. Grundwasserwärmepumpen:

Bei den Grundwasser-Wärmepumpen werden Brunnenbohrungen durchgeführt über die der Wärmeaustausch stattfindet. Die Jahresmitteltemperatur des Grundwassers beträgt 8°C, wodurch eine effiziente Nutzung möglich ist.

 

3. Luftwärmepumpen:

Luft-Wasser-Wärmepumpen beziehen ihre Wärmeenergie aus der Umgebungsluft. Die Außenluft wird dabei über große Ventilatoren zu dem Verdampfer geführt, wo das Kältemittel dann die Wärme aufnimmt.

Vor- und Nachteile der jeweiligen Anlage

 

Vorteile Nachteile
Erdwärmepumpen  

+hoher Wirkungsgrad

+ weniger Stromverbrauch für Kompressor durch höhere Temperatur der Wärmequelle

+geringe Geräuschentwicklung

+keine Lärmbelästigung im Außenbereich

+geringe Temperaturschwankungen der Wärmequelle

 

Genehmigung erforderlich

Effizienz abhängig von Bodenbeschaffenheit

hohe Erschließungskosten (Erdbohrungen)

Grundwasser-wärmepumpen  

+hoher Wirkungsgrad

+geringe Geräuschentwicklung

+weniger Stromverbrauch durch höhere Temperatur der Wärmequelle

+geringe Temperaturschwankungen des Grundwassers

 

hohe Erschließungskosten

Genehmigung erforderlich

Abhängig von Bodenbeschaffenheit

hoher Stromverbrauch für Pumpenleistung des Brunnens

 

Luftwärmepumpen  

+einfache Wartung

+Betrieb an jedem Standort möglich

+keine Genehmigung nötig

+geringere Anschaffungskosten

 

 

erhöhter Stromverbrauch für Kompressor (bspw. durch kalte Luft im Winter)

geringerer Wirkungsgrad

erhöhte Geräuschentwicklung

 

Fazit

Wärmepumpen sind aufgrund ihrer umweltschonenden Betriebsweise und hohen Energieeffizienz sowohl für das Heizen in Neubauten als auch für die energetische Sanierung bereits bestehender Gebäude bestens geeignet. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bietet in diesem Zusammenhang Förderungen für Wärmepumpen an. Unter folgendem Link bekommen Sie weiterführende Informationen zu Voraussetzungen und Umfang der Fördermaßnahmen: http://www.bafa.de/DE/Energie/Heizen_mit_Erneuerbaren_Energien/Waermepumpen/waermepumpen_node.html

In Bezug auf die Wahl der jeweiligen Energiequelle (Erde,Wasser,Luft) sind die individuellen Gegebenheiten und finanziellen Mittel entscheidend. Wenn Sie in einem dichtbesiedelten Wohngebiet leben ist aufgrund der hohen Geräusch-entwicklung von der Außenaufstellung einer Luftwärmepumpe abzuraten, wohingegen Sie bei Erdwärmepumpen und Grundwasserwärmepumpen an die Genehmigung und die höheren Erschließungskosten denken müssen.

Insgesamt bieten alle drei Varianten der Wärmepumpe eine energieeffiziente und ökologisch nachhaltige Alternative zu herkömmlichen Öl oder Gas betriebenen Heizsystemen. Vor allem im Hinblick auf die Zukunft, wenn der Anteil erneuerbarer Energien in der Stromproduktion immer größer wird, werden auch Wärmepumpen durch den „grünen Strom“ immer umweltfreundlicher.

 

 

 

 

 

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Smart Home – „Das intelligente Haus“

Die rasante Entwicklung des Internets sollte langsam allen bekannt sein und hat längst Einzug in unser Berufs- und Alltagsleben genommen. Das Internet erleichtert die verschiedensten Vorgänge, vom unbegrenzten Zugang zu Wissen über das bequeme Shoppen im Netz bis hin zum Tätigen von Bankgeschäften. Alles Dinge, die noch vor einigen Jahren mühsam außer Haus erledigt werden mussten.

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